Region Nordrhein-Westfalen

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  • Brigitte Glaser Leichenschmaus

    Köln Krimi

    Katharina Schweitzer hat einen Spitzenjob bei Hugo Spielmann, dem Star am deutschen Köche-Himmel. Anstatt aber ihre feine Spürnase ausschließlich zum Kochen zu benutzen, setzt sie sich auf die Spur eines Mörders. Doch kurz bevor sie den Täter entlarvt, macht sie einen verhängnisvollen Fehler.
    Diese Köchin ist eine Wucht: schwergewichtig, eigensinnig und ungemein sympathisch. Mit Elan und Witz reißt sie die Leser mit in eine turbulente Geschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen kann.

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  • Jürgen Müller Ausgrenzung der Homosexuellen aus der »Volksgemeinschaft« Homosexuellenverfolgung im nationalsozialistischen Köln

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 9

    Forschungen zur Verfolgung der Homosexuellen im Nationalsozialismus waren lange Zeit von dem Topos bestimmt, dass es analog zum Holocaust der Juden einen Holocaust der Homosexuellen gegeben habe. Grundlagenforschungen zur Homosexuellenverfolgung Anfang der 90er Jahre haben indes nachgewiesen, dass es keinen Holocaust der Homosexuellen gegeben hat und dieser auch kein Handlungsziel nationalsozialistischer Politik war. Als gesichert gilt, dass das Ziel der NS-Politik die vollständige Unterdrückung der Homosexuellen war. Seit Beginn der 90er Jahre stellen Lokalstudien den Forschungsschwerpunkt im Rahmen der Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit dar, die Einblicke in die lokale Verfolgungspraxis ermöglichen.
    In diesem Kontext ist auch die Untersuchung von Jürgen Müller anzusiedeln, die sich durch eine intensive Quellenarbeit auszeichnet. Ihm ist es gelungen, mehrere neue Quellen aufzutun, so dass die Quellenbasis zur Erforschung der Verfolgung von Homosexuellen in Köln während des Nationalsozialismus sich letztlich als vergleichsweise günstig herausgestellt hat. Sie ermöglicht einen detaillierten Einblick in die Verfolgungspraxis: von der Verbrechensaufklärung der Polizeien über die Strafjustiz der Gerichte bis hin zur KZ-Einweisung durch die Kriminalpolizei. Die Studie schließt eine Lücke in der Erforschung der NS-Zeit in Köln, doch geht die Relevanz der Untersuchung weit über den Rahmen einer Lokalstudie hinaus.

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  • Barbara Becker-Jákli, Werner Jung, Martin Rüther (Hrsg.) Nationalsozialismus und Regionalgeschichte Festschrift für Horst Matzerath

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 8

    Nationalsozialismus und Kommune – unter diese beiden Begriffe lassen sich die Themen fassen, mit denen sich Horst Matzerath in seiner wissenschaftlichen Arbeit auseinandersetzt. Häufig greifen dabei die Erforschung der Zeit des »Dritten Reichs« und die vergleichende Städteforschung ineinander, wobei sich seine Untersuchungen stets durch einen breiten und differenzierten Ansatz auszeichnen.
    Das Ausscheiden Horst Matzeraths als Direktor des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln gibt Anlass, eine Art Bilanz zu ziehen. Hierzu wird in einem ersten Teil sein wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang von Weggefährten nachgezeichnet, wobei es den Autoren gelingt, immer auch individuell gefärbte, also im Wissenschaftsbetrieb nicht unbedingt erwartete persönliche Aspekte in die Darstellung einzuflechten.
    Der qualitative wie quantitative Schwerpunkt dieser umfangreichen Festschrift aber liegt auf den wissenschaftlichen Arbeiten des Jubilars selbst. Dass bei seinem produktiven Schaffen eine Auswahl nötig wurde, versteht sich von selbst. Angesichts seiner über zwanzigjährigen Tätigkeit bei Aufbau und Leitung des NS-Dokumentationszentrums bot es sich an, hier die wichtigsten jener weit verstreuten Aufsätze zusammenzuführen, in denen sich Horst Matzerath mit der NS-Zeit und ihren Auswirkungen auf die Bundesrepublik befasst. So entsteht ein beeindruckendes Kaleidoskop eines großen wissenschaftlichen Interesses, das sich durch analytische Schärfe und methodische Innovation auszeichnet.

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  • Frank Schätzing Frank Schätzing liest
    Keine Angst Geschichten und Musik aus der Zwischenwelt

    Köln Kurzkrimis

    Nach über 600 Seiten Lautlos gibt es Frank Schätzing jetzt in aller Kürze. Und das in voller Länge! Über drei Stunden liest der Autor Schönes und Schauerliches aus seiner Kurzgeschichtensammlung 'Keine Angst'. Auf drei CDs werden die Welten der rachsüchtigen Zahnärztin Susanne, des wahnsinnigen Malers Krick und des mörderischen Stark lebendig, stellt der teuflische Habermas seine Fallen, gerät Kleingängster Andy an den Falschen und der unglückselige Autofahrer Gabbert in einen nicht enden wollenden Alptraum. Eigens für das Hörbuch 'Keine Angst' hat Schätzing zudem eine weitere Figur erfunden: Herrn Klein. Aber der ist bei weitem nicht so harmlos wie sein Name? Und es gibt noch weit mehr zu hören. Zu jeder der Geschichten hat Schätzing ein eigenes musikalisches Thema geschrieben. Im Niemandsland zwischen Elektronik, Jazz und Rock'n Roll entstehen Impressionen von teils trügerischer Schönheit, einschmeichelnd im einen Moment, dunkel und abgründig im nächsten. Eingespielt hat den Soundtrack The Black Lounge, eine Projektgruppe unterschiedlichster Musiker aus Jazz, Rock und Pop. Dazu gibt es ein Booklet mit Fotos des Kölner Fotografen Paul Schmitz, der hier seine Interpretation der Geschichten umgesetzt hat.

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  • Harald Buhlan, Werner Jung (Hrsg.) »Wessen Freund und wessen Helfer?« Die Kölner Polizei im Nationalsozialismus

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 7

    »Polizei – dein Freund und Helfer« – dieses noch heute bekannte Motto diente zum ersten Mal 1937 der polizeilichen Öffentlichkeitsarbeit. Dem entsprach das jahrzehntelang gepflegte (Selbst-)Bild der Polizei, daß sie sich als Institution – anders als die Gestapo – an den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen nicht beteiligt und ihre »normale« Arbeit getan habe – allenfalls Einzelne hätten sich schuldig gemacht.
    Das Buch 'Wessen Freund und wessen Helfer? Die Kölner Polizei im Nationalsozialismus' zeichnet ein anderes Bild. Neben Artikeln über die Zeit der Machtübernahme und der Organisation der Polizei in Köln sowie des Verhältnisses Polizei und Gestapo wird vor allem die Tätigkeit der Kölner Kriminalpolizei bei der Verfolgung von »Asozialen«, Prostituierten und der Prostitution verdächtiger Frauen, Homosexuellen und Zigeunern beschrieben, von denen viele in Konzentrationslagern ermordet wurden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Artikel über die Kölner Polizeibataillone, die bei ihren Einsätzen in den besetzten Gebieten im Osten Europas an der Ermordung von Tausenden Menschen beteiligt waren. Eine juristische Aufarbeitung fand – wie weitere Beispiele zeigen – nie statt.
    In dem Buch wird anstelle des bisherigen (Selbst-)Bildes der Polizei die reale Indienstnahme der Polizei durch die Nationalsozialisten und die bereitwillige Unterstützung des NS-Regimes durch die Polizei aufgezeigt.

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  • Frank Schätzing Lautlos

    Thriller

    Am 3. Juni 1999 streckt der serbische Diktator Slobodan Milosevic die Waffen vor den Verbänden der Nato. Der Krieg der Werte scheint gewonnen, der Frieden gesichert. Oder doch nicht? Ein Kommando unter der Leitung der Superterroristin Jana infiltriert den Flughafen Köln/Bonn wenige Tage bevor die weltpolitische Elite auf dem Gipfel zusammenkommt.
    Für wen arbeitet Jana? Was verbirgt sich hinter der unheimlichen Waffe, die YAG genannt wird und einen neuen Krieg heraufbeschwören könnte? Liam O'Connor, Schriftsteller und Physiker, ist zu Besuch in Köln und kommt Jana auf die Spur. Doch wer glaubt schon einem Mann, der zwar für den Nobelpreis nominiert, aber als Playboy und Säufer berüchtigt ist und seine Umwelt mit Vorliebe zum Narren hält?
    Während die Vorbereitungen für den Empfang der Staatsgäste auf Hochtouren laufen, beginnt ein atemloses Katz- und Mausspiel zwischen O'Connor und Janas Phantomkommando. Die Katastrophe scheint unausweichlich. Bis die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt, an deren Ende niemand mehr weiß, wer noch Freund und wer schon Feind ist.

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  • Martin Rüther (Hrsg.) »Zu Hause könnten sie es nicht schöner haben!« Kinderlandverschickung aus Köln und Umgebung 1941 - 1945

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 6

    Die Publikation '»Zu Hause könnten sie es nicht schöner haben!« Kinderlandverschickung aus Köln und Umgebung 1941-1945' erscheint im Rahmen des Ausstellungs- und Forschungsprojektes »Kinder und Jugendliche im Zweiten Weltkrieg«.
    Die Autoren liefern in ihren Beiträgen einen multiperspektivischen Blick auf die Kinderlandverschickung und präsentieren unterschiedliche Aspekte dieses bemerkenswert heterogenen Themas auf neuestem Forschungsstand. Das Buch möchte die Grundlage für ein differenziertes, in den Gesamtzusammenhang eingebettetes Verständnis der Kinderlandverschickung bieten, indem es sowohl die reichsweit geltenden Vorgaben präsentiert als auch den Zugang zur lokalspezifischen Entwicklung im Köln/Bonner Raum ermöglicht.

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  • Christiane Gibiec Türkischrot - Historischer Kriminalroman

    Historischer Kriminalroman

    Barmen im Frühjahr 1845. Die boomende Textilindustrie beschert den Fabrikanten große Gewinne, die Arbeiter leben im Elend, der Unternehmersohn und Vordenker des Sozialismus Friedrich Engels flieht vor der preußischen Regierung nach England.
    Die arme Webertochter Rieke Blum tritt eine Stelle als Dienstmädchen im Hause des Türkischrotfärbers vom Bruch und seiner exzentrischen Ehefrau an, gleichzeitig verliebt sie sich in Bruno Laponte, einen jungen Sozialisten und Redakteur der »Barmer Zeitung«. Eines Tages liegt die Unternehmergattin ermordet im Türkischrotfaß. Für die Polizei steht der Mörder schnell fest: Samuel Kienholz, ein aufmüpfiger und revolutionär gesonnener Färbergeselle.
    Rieke, Bruno und seine Freunde haben berechtigte Zweifel an Samuels Schuld und stellen auf eigene Faust Ermittlungen an. Auf der Suche nach dem wirklichen Mörder gerät Rieke in die Fänge einer Sekte, und Samuel gelingt trotz schärfster Bewachung die Flucht.

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  • Frank Schätzing Die dunkle Seite

    Thriller

    Köln 1999: Ein offenbar harmloser Geschäftsmann fällt einem abgründigen Verbrechen zum Opfer. Er wurde in seiner Wohnung zu Tode gefoltert. Die Tat eines Verrückten? Kommissar Menemenci tappt im Dunkeln.
    Vera Gemini, Kölner Detektivin, wird wider Willen in den Fall hineingezogen. Eigentlich soll sie nur einen vor sieben Jahren verschwundenen Bankräuber suchen. An sich ein Routinejob. Doch die Spur führt sie zurück nach Kuwait, ins Jahr 1991, in die letzten Tage des Golfkrieges. Zu einem Geheimnis, das in der Wüste verborgen liegt. Begraben, aber nicht vergessen. Bald erkennt die Detektivin die perfide Logik hinter der angeblichen Wahnsinnnstat. Der Kreis schließt sich.

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  • Frank Schätzing Mordshunger

    Köln Krimi

    Mordshunger haben sie alle: Inka von Barneck auf Sex und Koks, Fritz von Barneck auf Geld und noch mehr Geld, Max Hartmann auf die Rolle seines Lebens, Romanus Cüpper auf alles, was essbar ist, und die Löwen im Kölner Zoo auf Abwechslung. Dann ist Inka plötzlich tot, und alle bekommen ihren Willen. Nur ganz anders, als sie dachten.

    Mit Rezepten von 13 mordsguten Kölner Küchenchefs und einem Lieblingsrezept von Frank Schätzing

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