Region Nordrhein-Westfalen

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  • Myriane Angelowski Tödliches Irrlicht

    Köln Krimi

    Ein alter Mann liegt tot in der Badewanne seines Ferienhauses. Sein grausamer Tod gibt den Ermittlerinnen Rätsel auf. Zusätzlich erschweren Lügen, Hass, Affären und eine Mauer des Schweigens die Arbeit der Kommissarinnen. Als sie glauben, der Wahrheit endlich auf der Spur zu sein, wird eine zweite Leiche gefunden, und eine weitere Person verschwindet auf mysteriöse Weise.

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  • Bernd Imgrund, Britta Schmitz 111 Kölner Orte, die man gesehen haben muss

    Band 1

    Kennen Sie das düstere Geheimnis des Gremberger Wäldchens? Haben Sie je unterm Rodenkirchener Lügenbaum gesessen oder Kölns höchsten Berg, den Monte Troodelöh, erklommen? Und wissen Sie, wo man das Arbeitszimmer des Nobelpreisträgers Heinrich Böll besichtigen kann?
    Die touristischen Highlights Kölns finden sich in jedem Reiseführer. Mit diesem Buch entdecken Sie den staunenswerten Rest.
     

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  • Frank Schätzing Keine Angst

    Köln Kurz-Krimis

    Der kleine Ganove, der kölsche Italiener, die eitle Galeristin - in den Kurz-Krimis 'Keine Angst' von Frank Schätzing stehen Typen und Charaktere im Mittelpunkt des Geschehens. Um sie ranken sich die abstrusen, makabren, aber auch komischen Geschichten aus der Schattenwelt.
    Frank Schätzing, der mit seinen Kriminalromanen Bestseller schrieb, bevorzugt dieses Mal das klassische Genre der Short Storys. In kleinen Happen serviert er Typen und Täter, Morde und Gaunereien. Der Kampf gegen die Mafia, das Duell um eine Frau, der rituelle Mord, die späte Rache - die Motive sind so variantenreich wie die Schauplätze aus Köln's Unter- und Schattenwelt. Die Stärke der dreizehn Geschichten liegt in ihrer pointenreichen Anlage. Schätzing gibt sich als Liebhaber der Sprache zu erkennen und beweist, das er auch die kurze Form des kriminalistischen Erzählens souverän beherrscht.
    Also keine Angst - Nervenkitzel ist garantiert!

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  • Karola Fings Messelager Köln Ein KZ-Außenlager im Zentrum der Stadt

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 3

    Es lag mitten in Köln, unübersehbar für die Bevölkerung, und doch wurde es 50 Jahre lang beschwiegen: das KZ-Außenlager in der Kölner Messe. Dabei gehörten die Kolonnen von Häftlingen in gestreifter KZ-Kleidung während der Kriegsjahre zu einem alltäglichen Erscheinungsbild in der Stadt.
    Hier wird zum ersten Mal der Geschichte des Lagers anhand bislang unveröffentlichter Dokumente und zahlreicher Aussagen ehemaliger Häftlinge nachgegangen. Das Buch zeigt eindrucksvoll, welche vielfältigen Verbindungen es zwischen dem Konzentrationslager Buchenwald und der Stadt Köln gab.

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  • Verein EL-DE-Haus Köln (Hrsg.) Unter Vorbehalt Rückkehr aus der Emigration nach 1945

    Während der nationalsozialistischen Herrschaft waren viele Bürger und Bürgerinnen zur Emigration gezwungen. Auch aus Köln und dem Rheinland flohen viele Menschen ins Ausland, um der rassistischen Politik und Verfolgung zu entkommen. Nur wenige Exilanten kehrten nach Kriegsende in ihre ehemalige Heimat zurück, um ein neues Leben in dem Land zu beginnen, aus dem sie vertrieben worden waren. Die Motive für ihre Rückkehr waren vielschichtig, die Entscheidung war oft nicht endgültig.
    In dem Buch 'Unter Vorbehalt. Rückkehr aus der Emigration' wird nach den Gründen für die Rückkehr der Emigranten gefragt. Die Autoren und Autorinnen haben einige der aus dem Exil Zurückgekehrten ausfindig gemacht und ihre Lebensgeschichten aufgezeichnet.
    Die 30 Biographien geben Einblick in die Gründe für die Flucht und die Motive für die Rückkehr. Das Buch handelt von den Überlebenden, ihren Erfahrungen und Erlebnissen, Wünschen und Zielen.
    Die Biographien werden ergänzt durch Aufsätze zu den politischen und sozialen Rahmenbedingungen für Remigranten nach 1945. Das Buch zeigt die vielfältigen Aspekte dieser Problematik auf und stellt damit einen wichtigen Beitrag zu einem bislang vernachlässigten Bereich der Migrationsforschung dar.

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  • Katrin Dördelmann Die Macht der Worte Denunziationen im nationalsozialistischen Köln

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 4

    Die Herrschenden im Dritten Reich strebten nach absoluter Macht, nach totaler Kontrolle des Denkens und Redens der Bevölkerung. Zahlreiche Menschen kamen diesem Bestreben entgegen, indem sie regimekritische Bemerkungen anderer anzeigten. Berufliche Konflikte und Karrierestreben, Ehestreit oder Geldgier, Beleidigungen oder politische Differenzen ließen auch in Köln viele Privatleute zu Denunzianten und Denunziantinnen werden.
    Das Buch zeigt in sieben Fallgeschichten aus Köln, wie aus privaten Auseinandersetzungen politische Prozesse vor den NS-Gerichten wurden. Es wird geschildert, warum und wie persönliche Feinde der Gestapo gemeldet wurden, und welche Folgen für die Betroffenen daraus entstanden. Dabei wird deutlich, wie wichtig die Denunziationen für das Regime waren, wie stark die »Beherrschten« an der Perfektion ihrer Überwachung mitwirkten.

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  • Reinhard Rohn Falsche Herzen

    Köln Krimi

    Jan Schiller, Kölner Hauptkommissar, hat ein paar Probleme zu viel: Er fühlt sich krank, eine neue, äußerst wortkarge Kollegin macht ihm das Leben schwer, und er muss einen Mörder finden, der bei seinen Opfern ein rotes Herz hinterlässt. Der Täter scheint Schiller zu kennen: Er schreibt ihm E-Mails und lässt in der ganzen Stadt rote Plastikherzen aufhängen, als seien sie ein geheimes Zeichen. Dann geschieht ein dritter Mord - doch diesmal hat der Mörder einen Fehler gemacht: Es gibt einen Zeugen.

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  • Thomas R.P. Mielke Colonia

    Roman einer Stadt

    Der keltische Junge Rheinold soll das Amulett der Druiden erhalten und damit erwachsen werden. Doch römische Legionäre stürmen den Heiligen Hain und erschlagen seinen ganzen Stamm. Rheinold bleibt nur das Amulett, eine Reliquie, in deren Magie er nicht mehr eingeweiht werden kann. Fortan erzählt er, unsterblich geworden, was er über zwanzig Jahrhunderte dort erlebt, wo die Römer ihre Grenzfestung Colonia gründen. Eigentlich soll alles am letzten Tag des Jahres 2000 auf dem Südturm des Doms enden. Doch dann wird der Schacht für die Nord-Süd-Bahn begonnen, Kirchtürme wanken, und ein Schiff taucht aus der Vergangenheit auf...

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  • Dennis Vlaminck Reliquiem

    Ein Krimi aus dem Mittelalter

    März 1181: Tausende Pilger strömen in das tief verschneite Köln, um Ostern zu feiern, da versetzt ein Reliquiendieb die Stadt in Aufregung. Im Dom ersticht er einen Priester, in der Kirche der heiligen Jungfrauen erschlägt er eine Kanonisse. Unter Verdacht gerät der französische Mönch Imbert von Grandmont. Um seine Unschuld zu beweisen, macht sich Imbert gemeinsam mit Jaspar, dem jungen Gebeingräber vom Ursula-Acker, auf die Suche nach dem wahren Mörder. Schon bald befinden sich die beiden mitten in der Jagd nach der heiligsten Reliquie der Welt. Doch die Zeitdrängt: Der Mörder schlägt wieder und wieder zu.

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  • Edgar Noske Himmel über Köln

    Köln Krimi Classic

    Köln, Mai 1968. Leo Saalbach ist völlig abgebrannt. Da kommt ihm das Angebot seines väterlichen Freundes gelegen, die mit ihrem Freund durchgebrannte minderjährige Tochter eines Kölner Bankiers aus Frankreich zurückzuholen. Ein scheinbar einfacher Job und leicht verdientes Geld. Zunächst geht auch alles glatt – bis Leo in einer Villa an der Côte d?Azur neben einer Leiche aus tiefer Bewusstlosigkeit erwacht. Der neue Noske: spannend, humorvoll, souverän.

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  • Oliver Buslau Neandermord

    Der Bergische Krimi

    Alles hätte so gut laufen können: Der Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott genießt den Sommer, schnüffelt ein wenig einer untreuen Ehefrau nach, fährt ins idyllische Neandertal - und wird ganz in die Nähe der Fundstelle des berühmten Frühmenschen Zeuge eines Mordes. Ein Wettlauf mit der Polizei beginnt: eine atemberaubende Jagd durch das Bergische Land.

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  • Jürgen Müller »Willkommen, Bienvenue, Welcome...« Politische Revue-Kabarett-Varieté in Köln 1928-1938

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 14

    Politische Revue, politisch-literarisches Kabarett und Varieté: Die Kleinkunst gehörte in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts zur Alltagskultur in Köln. Das Buch gibt einen Einblick in diese zeitgenössische Abendunterhaltung und zeigt auf, wie sie sich unter NS-ideologischen Vorzeichen veränderte und wie die Politik zunehmend gegen Spieltruppen und Künstler vorging: von Auftrittsverboten bis hin zur KZ-Einweisung und Ermordung.

    Begleitbuch zur Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln vom 30. Januar bis zum 31. August 2008

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  • Brigitte Glaser Eisbombe

    Köln Krimi

    Arîn Kalay, Katharinas kurdische Auszubildende, gerät unter Mordverdacht, als es bei einer Kochprüfung in der Berufsschule einen Toten gibt. Im Altenheim gegenüber von Katharinas Restaurant ""Weiße Lilie"" wird eine in Beton gegossene Leiche entdeckt. – Zwei Mordfälle, die weder auf den ersten noch auf den zweiten Blick etwas miteinander zu tun haben, bringen den Alltag in der ""Weißen Lilie"" gründlich durcheinander, und Katharina sieht sich gezwungen, ihre feine Kochnase erneut als Spürnase einzusetzen. Als sie endlich herausfindet, was die beiden Morde miteinander verbindet, weiß sie nicht, ob es für Arîn nicht schon zu spät ist.
    Ein neuer Fall für Spitzenköchin Katharina Schweitzer: würzige Krimikost, kulinarisch angereichert und sinnlich garniert.

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  • Mein erstes Kölner Planschbuch

    Jetzt können die Wellen in der Wanne so richtig hochschlagen: mit dem ersten Köln-Badewannenbuch zum Planschen. Wasserfest, ungiftig und voller toller Köln-Motive: Zoo und Dom, Hänneschen und Funkemariechen, Clown und Geißbock, Schiff und Wappen sehen plitschnass noch mal so gut aus! Immer mit dabei: die kleine Ente »Colonia«.

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  • Karola Fings, Frank Sparing Rassismus, Lager, Völkermord Die nationalsozialistische Zigeunerverfolgung in Köln

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 13

    Sinti und Roma wurden während des Nationalsozialismus auf der Grundlage eines wissenschaftlichen Rassismus systematisch definiert, erfasst, in Lagern konzentriert, deportiert und ermordet. Am Beispiel der Region Köln untersucht der Band exemplarisch die Praxis der an den Verfolgungsmaßnahmen beteiligten Institutionen. In allen Details wird die Geschichte der rund 1.600 als Zigeuner verfolgten Menschen aus den Regierungsbezirken Aachen, Köln, Koblenz und Trier dargestellt. Dabei wird die zugrunde liegende Ideologie ebenso in den Blick genommen wie die durch das Ineinandergreifen lokaler, regionaler und reichsweiter Maßnahmen in Gang gesetzte Dynamik einer zum Völkermord radikalisierten Ausgrenzung. Die Strukturen des Vernichtungsprozesses werden aufgezeigt, ohne die Opfer selbst zum Verschwinden zu bringen. Die Untersuchung bleibt aber nicht auf die Zeit des Nationalsozialismus beschränkt, sondern stellt auch die Frage nach Kontinuitäten und Brüchen vor 1933 und nach 1945. Gestützt auf eine besonders dichte Quellenbasis gelangt der Band zu Ergebnissen, die die Debatte über den Charakter der nationalsozialistischen Zigeunerverfolgung neu beleben werden.

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  • Martin Rüther Köln im Zweiten Weltkrieg Alltag und Erfahrungen zwischen 1939 und 1945

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 12

    Wie sah der Alltag an der Kölner »Heimatfront« während des Zweiten Weltkrieges aus? Welche Erfahrungen machten die Menschen in Köln? Wie war es überhaupt möglich, unter den Bedingungen eines unvorstellbaren Bombenhagels das private, öffentliche und wirtschaftliche Leben aufrechtzuerhalten?
    Auf bisher neue, ungewöhnliche Art ist diese Darstellung eine Chronologie des Zweiten Weltkriegs in Köln. Sie beschreitet den langen Weg von 1939 bis zum Kriegsende und stellt die gesamte Bandbreite der Geschehnisse in ihrer Komplexität und Differenziertheit nachvollziehbar und detailreich dar.
    Der umfangreiche Quellenteil enthält Feldpostbriefe und Tagebücher, versehen mit einer Kommentierung ihrer Entstehungsgeschichte und der Biographie der Verfasser. Zahlreiche Fotografien bebildern die Quellen. So erhalten die Dokumente eine Lebensnähe, die den Leser stark berührt. Dieses Buch schildert den Zweiten Weltkrieg in einer für eine einzelne Stadt einmaligen Dichte und Tiefe.

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  • Brigitte Glaser Mordstafel

    Köln Krimi

    Die Spitzenköchin Katharina Schweitzer kehrt zurück nach Köln. Auf der schäl Sick, am Ende der Keupstraße in Mülheim, verwirklicht sie ihren Traum vom eigenen Restaurant. Doch leider steht die »Weiße Lilie« unter keinem guten Stern. Trotz der schicken Medienszene auf der Schanzenstraße bleibt der ganz große Ansturm aus – und Katharina kann ihre Schulden nicht bezahlen. Da tut sich völlig unerwartet eine Geldquelle auf. Leider ist diese mit einem Mord vor ihrer Haustür, dem Verschwinden ihrer Putzfrau, dem Ärger mit Schutzgelderpressern und der türkischen Mafia verbunden. Diesmal braucht Katharina mehr als ihre gute Spürnase, um sich aus dem Schlamassel herauszuwinden.

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  • Heribert Stragholz Mein erstes Kölnbuch

    Auch die jüngsten Bürger Kölns haben ein Recht auf ihr Kölnbuch. Endlich tun wir etwas gegen die Arroganz der Großen und präsentieren hier und heute »Mein erstes Kölnbuch« auf Hartpappe.
    Die Grundausstattung für jeden Kölner Kinderwagen wird um ein wichtiges Utensil erweitert.

     

    Für die jüngsten Köln-Fans!

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  • Barbara Becker-Jákli Das jüdische Krankenhaus in Köln Die Geschichte des Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache 1869-1945

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 11

    Das 1869 gegründete jüdische Krankenhaus war viele Jahrzehnte lang die größte Sozialeinrichtung der jüdischen Gemeinde in Köln und als modernes Krankenhaus auch bei nichtjüdischen Kölnern sehr beliebt. Während des Nationalsozialismus wurde es als einziges jüdisches Krankenhaus der Region zur wichtigsten Krankenhauseinrichtung für die jüdische Bevölkerung. 1942 ließen die NS-Behörden das Asyl räumen. Patienten, Ärzte und Pflegepersonal wurden in Konzentrationslager deportiert. In die Gebäude des Asyls verlegte man das städtische Bürgerhospital.
    Die Publikation von Barbara Becker-Jákli schildert detailliert die Entwicklung des Israelitischen Asyls von seiner Gründung bis zur gewaltsamen Auflösung unter dem nationalsozialistischen Regime. Dabei versteht sich die Untersuchung nicht nur als Beitrag zur jüdischen Geschichte Kölns, sondern auch als Beitrag zur Geschichte der Medizin und der Krankenversorgung in Köln im 19. und 20. Jahrhundert. Ein Anhang stellt Kurzbiographien von rund 100 Ärzten und 70 Schwestern des Asyls vor.

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  • Oliver Buslau Bergisch Samba

    Der Bergische Krimi

    Ein schrecklicher Fund erschüttert die Öffentlichkeit: Ein kleines Mädchen liegt in der Solinger Innenstadt nachts tot auf der Straße – überfahren und einfach liegen gelassen. Alle Aufrufe in den Zeitungen bleiben erfolglos, niemand hat das Mädchen gekannt, und niemand weiß, wer es überfahren hat. Als der Wuppertaler Privatdetektiv Remigius Rott den Fall übernimmt, führen ihn die Ermittlungen weit hinein in die Hügel und Täler des Oberbergischen. Und schließlich steht er vor einem Rätsel, das ihm schier Alpträume bereitet: Das Geheimnis des Hakenkreuzwaldes.

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  • Britta Bopf »Arisierung« in Köln Die wirtschaftliche Existenzvernichtung der Juden 1933-1945

    Schriften des NS-Dokumentationszentrums, Band 10

    Die Verdrängung jüdischer Unternehmer und die »Arisierung« jüdischen Vermögens während des Nationalsozialismus bedeuteten den größten Besitzwechsel in der neueren deutschen Geschichte. Schrittmacher dieses vielschichtigen Raubzuges waren vor 1938 nicht die nationalsozialistische Partei- und Staatsführung, sondern die regionalen Entscheidungsträger. Dementsprechend verlief die ökonomische Verdrängung der jüdischen Bevölkerung je nach Region unterschiedlich.
    Für Köln ist die wirtschaftliche Existenzvernichtung der Juden vom Aprilboykott 1933 bis zur letzten Ausplünderung während des Transports in die Vernichtungslager in dem vorliegenden Buch untersucht. Die Studie analysiert systematisch die Rahmenbedingungen und Abläufe der »Arisierungen« und beschreibt die Motive und das Verhalten der Beteiligten sowie die Selbsthilfemaßnahmen der jüdischen Gemeindeorganisationen. Deutlich wird, welche Rolle die »arischen« Nutznießer spielten, unter denen vom kleinen Metzger bis zum Großunternehmer, vom Fürsorgeempfänger bis zum Kölner Oberbürgermeister alle Gruppen vertreten waren.

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